Mache jeden Tag etwas, wovor du Angst hast...

.. weil ich der festen Überzeugung bin, dass es dazu führt, dass du dich dadurch weiter entwickelst, Magie erleben und deinen Wünschen und Zielen immer näher kommen wirst. Meistens sind es doch die größten Wünsche, die sich hinter der Angst verstecken und wenn wir den ersten Schritt in die Richtung machen und unsere sogenannte "Komfortzone" verlassen, macht sich die Veränderung sofort bemerkbar und wir fühlen uns "beflügelt" und stark. 

 

WoW! Ich habe diesen Artikel im November 2018 angefangen zu schreiben und seitdem vor mir her geschoben.. Warum ? 

- Weil es mir ein so wichtiges Anliegen ist, es "richtig" rüber zu bringen.. Außerdem ist es wieder ein sehr persönliches Thema und macht mir "Bauchschmerzen" in dem Moment, wo ich darüber schreibe..

In der Vergangenheit musste ich des Öfteren meine sogenannte "Komfortzone" verlassen und bin sehr glücklich und dankbar, dass ich es so deutlich gespürt und getan habe. In meiner Jugend habe ich buchstäblich von heute auf morgen Panikattacken entwickelt. Zuerst vor der Höhe & vor dem Fliegen (mein Jugendtraum war ein Bungee Jump) , dann vor Menschen zu sprechen
(zu dem Zeitpunkt war ich Schul- und Stufensprecherin, also das genaue Gegenteil).

Anfangs war ich übermannt von diesem Gefühl, fühlte mich machtlos und beschämt. War halt nicht so "cool"..

Also wusste kaum einer darüber bescheid, außer meine engsten Freunde (die Ein- oder Andere erinnert sich.. )

Puh! Das war eine ganz schön anstrengendeZeit. Ich lernte, dass ich meine Ängste nur verstärkte, wenn ich sie vermied.

Das heißt, die Angst in meinem Kopf wurde größer und größer, je mehr ich versuchte ihr aus dem Weg zu gehen.

Irgendwann kam dann noch die Angst davor, in einer bestimmten Situation Panik zu bekommen dazu.

Die berühmte Angst vor der Angst. Was musste ich also tun ? Mich meinen Ängsten stellen und mir jedes Mal auf Neue beweisen, dass ich es kann - und überlebe :) 


Warum erzähl ich das ? Weil immer mehr "Coaches" und "Berater" davon reden, man solle seine Komfortzone verlassen und ich glaube viele Menschen lesen es und denken sich : "Die weiß doch gar nicht, was es wirklich bedeutet, die Komfortzone zu verlassen."
Oder " Die hat leicht reden. Ich kann Dieses oder Jenes einfach nicht."  
Nun, ich weiß Panikattacken und Ängste sind ein sehr spezielles Thema und ein krasses Beispiel, aber ich finde es verdeutlicht sehr gut, wie wichtig es ist, Dinge die einem unangenehm oder beängstigend sind erst recht zu tun. 
Auch heute begegnen mir im Alltag (wie Jedem)  immer wieder Situationen, die mich ängstigen oder mir unangenehm sind.
Tägliche Herausforderungen eben. Wir alle kennen sie, wir alle begegnen ihnen unterschiedlich.
Ich habe aus der Vergangenheit gelernt, dass es sich lohnt, Unangenehmes erst recht zu tun und hinterher fühle ich mich doppelt besser, weil ich ein doppeltes Erfolgserlebnis habe. :) Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mal freiwillig einen Job aussuche, bei dem ich ständig Vorträge vor größeren Gruppen halte.  Besonders doTERRA und die damit verbundene Persönlichkeitsentwicklung haben mich in den letzten Jahren immer weiter gepusht und ich erfahre Tag für Tag Dinge, die mich immer weiter bestärken. Und auch die Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags gehört zu den Dingen außerhalb meiner Komfortzone..Es macht mich in meinem Kopf "angreifbar" und "verletzlich", dabei ist es meiner Meinung nach ein Zeichen von Stärke, auch über seine Schwächen zu sprechen. Wer keine Ängste hat, braucht schließlich keinen Mut und ich bin froh, dass ich den Eintrag endlich zu Ende geschrieben habe :)

 

Ich möchte ihn Eintrag nicht länger machen als nötig, weil ich glaube, dass Jeder solche oder ähnliche Erfahrungen  kennt und mit diesem Eintrag vielleicht nur noch einmal daran erinnert werden muss.. 

 

Wenn du ein Mensch bist, der das alles gar nicht nachvollziehen kann, weil du keine Ängste hast oder dir nichts unangenehm ist, lohnt es sich trotzdem mal etwas "ausserhalb der Reihe" zu tun. Wenn wir in unserem Alltag, unserem sogenannten "Alltagstrott" immer das selbe tun, werden wir keine neuen Erfahrungen sammeln können. Wie auch ?
Wir werden nicht in der Lage sein, mal über den Zaun zu gucken, weil wir uns in unserem "umzäunten" Alltag gut und sicher fühlen.. 
Meistens sind die größten Ängste mit den größten Wünschen verbunden. In diesem Sinne:  

 

Mache jeden Tag etwas, wovor du Angst hast...

 

In Situationen, die mich besonders herausfordern liebe ich es Vetiver auf meine Handgelenke aufzutragen und immer wieder daran zu schnuppern. Es hilft mir, mich zu erden und zu entspannen. Mein Puls wird automatisch ruhiger.
In Situationen, in denen mir der Antrieb fehlt oder ich mich am liebsten drücken würde, benutze ich am Liebsten die Mischung "Motivate". Sie gibt mir den nötigen "Arschtritt" und Power.
Probiert es aus, oder teilt mit mir in der Kommentarfunktion eure Erfahrungen zu dem Thema. 

 

Und immer dran denken: "Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht. Du wirst auf jeden Fall recht behalten." - Henry Ford

 

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